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Hublaufkatzen für den Schüttgut- Transport

Die richtige Förderung von Kernsanden ist neben der homogenen Mischung mit Bindemitteln eine der wichtigsten Voraussetzung zur Erzielung von guten Kernqualitäten in der Gießereitechnik.

Die verwendete Fördertechnik muss folgende Anforderung erfüllen:

  • Vermeidung einer Entmischung des behandelten Kernsandes
  • Vermeidung einer Kornaufmahlung und Erzeugung von Staubanteilen durch mechanische Beanspruchung des Sandes
  • Minimierung des Luftkontaktes zu Vermeidung des Austrocknens bzw. von Reaktionen des Bindemittels
  • Vermeidung einer Kompaktierung des Sandes während des Transportes
  • Schnelle, zeitnahe Zuführung des Sandgemisches in die Kernschießmaschine nach der Fertigstellung des Gemisches.
  • Chargenweise Mischung und Transport zu Sicherstellung einer gleichmäßigen Verweilzeit.
Übergang von Horizontal- in Vertikalförderung Behälter in Befüllstellung am Mischer Ausführung zur Überflurbefüllung

In der Praxis hat sich gezeigt, dass herkömmliche Förderaggregate wie Schnecken, Bänder, Kratzkettenförderer und Vibrationsrinnen die Kernsandmischung negativ verändern und keine homogene Mischqualität in die Schießmaschine einbringen.

Die Sandverteilungssysteme arbeiten mit an Einschienenbahnen befindlichen Laufkatzen mit angebrachten Sandbehältern die sowohl horizontal wie auch vertikal verfahrbar sind. Der Sandeintrag erfolgt in der Regel von Oben der Austrag über einen Muschelschieber nach unten. Das Füllvolumen richtet sich nach den eingesetzten Chargenmischern.

Die bereits vielfach eingesetzten Transportsysteme des Typs MAP zeigen eine hohe Betriebssicherheit und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Systeme. Das System ist speziell für die nachträgliche Einrichtung in vorhandene Gießereien geeignet, zumal wenn die Sandverteilung über mehrere Ebenen erfolgen muss.